Herzlichen Dank für all die Unterstüztung für mich und die glp Konolfingen. 13.9% für die glp und 578 Stimmen für mich – da sage ich einfach nur „Wow!“. Ich bin sehr dankbar für das grosse Vertrauen und werde in den kommenden vier Jahren Vollgas geben für Konolfingen. Meine Hauptanliegen für unser Dorf, die ich im Wahlkampf thematisiert habe, finden Sie auf dieser Seite. 

 

«Die Bevölkerung einbeziehen und gemeinsam Visionen verwirklichen»

Es freut mich, dass Sie sich für meine Kandidatur für den Gemeinderat interessieren. Denn für Sie und gemeinsam mit Ihnen möchte ich die Zukunft Konolfingens gestalten. Besonders wichtig sind mir dabei die folgenden Themen.

 

Die Bevölkerung einbeziehen

Die Gemeinde Konolfingen hat in diesem Bereich in den letzten Jahren dazugelernt. Es gibt mehr Informationsveranstaltungen, Mitwirkungsverfahren und themenbezogene Arbeitsgruppen. Das ist eine positive Entwicklung. Aber es gibt noch viel Luft nach oben. Bei wichtigen Projekten müssen Betroffene und Interessensgemeinschaften von Anfang an einbezogen werden – nicht erst nachdem der Streit brodelt, wie bei der Schulraumplanung. Bei Eigeninitiativen soll die Gemeinde das Gespräch suchen und Partner der engagierten BürgerInnen sein – und nicht Gegner, wie bei der Tankstelleninitiative.

Um nach vorne zu blicken: Unsere Gemeinde hat durch die veränderte Organisation künftig weniger Kommissionen. Betroffene und Interessierte einzubinden, zum Beispiel in thematischen Arbeitsgruppen, wird darum noch wichtiger. Es gilt auch, als Gemeinde näher zur Bevölkerung zu rücken. Im Gegenzug beteiligen sich die Menschen auch mehr am politischen Geschehen und sind einfacher zu erreichen. Die Gemeinde soll darum endlich auf Facebook präsent sein. Und wieso nicht eine Gemeinde-App einführen, die neben Services wie Papierabfuhr-Remindern auch Infos zum politischen Geschehen bietet?

Nun wissen Sie, wie ich Sie gerne mehr einbeziehen möchte. Jetzt werde ich Ihnen die Visionen erläutern, die ich gemeinsam mit Ihnen in Konolfingen verwirklichen möchte.

 

Verdichten und die Lebensqualität steigern

In der kommenden Legislatur steht ein Mammutprojekt an: Die Revision der Ortsplanung. Dabei entscheiden wir darüber, wie unsere Gemeinde langfristig aussehen soll. Dabei habe ich die Vision einer modernen, attraktiven Zentrumsgemeinde – vielleicht langfristig fusioniert mit Nachbargemeinden? Die Siedlungsfläche wächst nicht mehr wesentlich, stattdessen entwickelt sich Konolfingen nach innen. Das Zentrum wird dank einer Aufwertung attraktiver und einladender. Die Grünflächen und Wälder in der Umgebung bieten Raum für Bewegung und Erholung. Die Konolfinger kommen in den Genuss von guten Sportanlagen und einem Naherholungsgebiet an der Chise. Sie nehmen lieber als heute auch mal das Velo oder die eigenen Füsse, begegnen sich im Zentrum, in Cafés und auf Spielplätzen.

Konkret: Das Verdichten mit Anreizen fördern, Projekte unbürokratisch und partnerschaftlich begleiten sowie den Lead für die Aufwertung des Dorfzentrums übernehmen. Mehr Spielplätze schaffen, sich für ein behindertengerechtes Café einsetzen und das Hochwasserschutzprojekt für einen Naherholungsraum nutzen.

 

Attraktive Gemeinde für KMU

Als angehender Betriebsökonom FH bin ich mir bewusst, dass Unternehmen eine zentrale Rolle in unserer Gemeinde spielen. Bereits heute ist Konolfingen ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Dazu müssen wir Sorge tragen. Für die Standortwahl und die Weiterentwicklung einer Firma spielt die Haltung einer Gemeinde eine entscheidende Rolle. Ich stehe dabei für das Ermöglichen, nicht das Verhindern. Gleichzeitig ist es zentral, die Interessen der Bevölkerung zu berücksichtigen.
Unsere Gemeinde hat dank ihrer guten ÖV-Erschliessung beste Voraussetzungen für die Ansiedlung von Dienstleistungsbetrieben, die Büroräumlichkeiten benötigen. Eine weitere Stärkung unserer Zentrumsfunktion trägt zusätzlich zu einer höheren wirtschaftlichen Attraktivität bei.

Konkret: Ausbau- und Ansiedlungsprojekte konstruktiv begleiten, den steten Dialog mit den prägenden Grossunternehmen Nestlé und Kern führen. In Bahnhofsnähe Raum für Dienstleistungsbetriebe schaffen und das Zentrum aufwerten – davon profitieren auch unsere Gewerbebetriebe.

 

Bessere Verhältnisse zu Fuss und mit dem Velo

Konolfingen ist wegen Strasse und Bahn entstanden, das merkt man auch heute noch. Der Kreuzplatz ist bei Stosszeiten kein Ort zum Verweilen. Das Verkehrsaufkommen ist nur zu einem kleinen Teil hausgemacht, darum kann die Gemeinde kaum Einfluss auf die Situation im Zentrum nehmen. Wichtig ist, dass sich Konolfingen bei der Regionalkonferenz Bern-Mittelland aktiv für eine Verbesserung der Verkehrssituation einsetzt. Auf den Hauptachsen und in den Quartieren kann Konolfingen aber um einiges angenehmer werden für Velofahrerinnen und Fussgänger. Ein angepasstes Verkehrskonzept, mit Einbezug der Bevölkerung, sorgt für mehr Sicherheit und Lebensqualität, vom Schulkind bis zur Kiesenmatten-Bewohnerin.

Konkret: Velostreifen auch auf Hauptachsen (in Absprache mit Kanton), Tempo 30 auf Quartierwunsch, Bedürfnisse von Velofahrern und Fussgängerinnen bei grösseren Neubauten fix einbeziehen, marode Trottoirabschnitte verbessern, keine Ablehnung von öffentlichen Treppenpassagen am Hang mit der Begründung, dass dies Mehraufwand für die Wegequipe bedeute.

 

Wieso ich kandidiere

Was motiviert einen 21-Jährigen, sich für einen Gemeinderat zu bewerben?

Zum einen interessiert mich die Lokalpolitik, seit ich 15 war. Die Gemeinde ist der Ort, wo selbst das Engagement eines Minderjährigen aktiv Veränderungen bewirkt. Konolfingen ist bereits eine schöne Gemeinde, ich sehe dennoch verschiedene Verbesserungsmöglichkeiten. Am meisten verändern könnte ich direkt im Gemeinderat. Zum anderen reizt mich das Amt auch, weil ich gerne gemeinsam mit anderen Menschen Lösungen finde und umsetze. Last but not least bin ich vielseitig interessiert und lasse mich gerne auf Neues ein – Gemeindepolitik ist da ein optimales Betätigungsfeld.

Wieso denkst du, dass du für dieses Amt geeignet bist?

Mit der KV-Lehre bei einer Treuhandfirma, der Berufsmaturität, einem erfolgreich absolvierten Durchdiener und dem Betriebswirtschaftsstudium bringe ich einen soliden Bildungshintergrund und bereits ein gutes Stück Lebenserfahrung mit. Ich mag den Umgang mit anderen Menschen, bin ein ausgesprochener Teamplayer und nehme ein gewisses Kommunikationstalent für mich in Anspruch (die Tatsache, dass Sie auch so weit unten auf dieser Seite noch am lesen sind, dürfte dies bestätigen 🙂 ). Ich bin sachorientiert, engagiert in der Diskussion und pragmatisch in der Lösungsfindung. All diese Kompetenzen darf ich seit einem Jahr beim Studierendenverband der BFH einbringen, wo ich in einer gemeinderatsähnlichen Funktion tätig bin. Zum Schluss hilft mein jugendliches Alter nicht nur beim raschen Lernen, ich bringe damit auch eine frische Perspektive in den Gemeinderat: Obwohl die u30-Jährigen etwa einen Drittel der Konolfinger Bevölkerung ausmachen, haben sie bis jetzt keine Vertretung.

Du hast eine WG im Liebefeld. Wie kommst du dazu, dich in Konolfingen zu engagieren?

Ich habe tatsächlich zwei Zuhause. Zum einen die „Konolfinger Exklave“ im Liebefeld, die ich studienhalber mit zwei Konolfinger Freunden bewohne. Zum anderen meine Heimatgemeinde Konolfingen, wo ich über 20 Jahre lang aufgewachsen bin und Freunde, Familie und Vereine habe. Ich kenne Konolfingen und seine Politik sehr gut, fühle mich enorm verbunden mit der Gemeinde und beabsichtige, auch in Zukunft in ihr zu leben. Wenn ich als Gemeinderat diese Zukunft aktiv mitgestalten könnte, würde mich das unglaublich freuen.

Wie organisierst du dich, wenn du tatsächlich gewählt wirst?

Als Junger habe ich das Privileg, noch unabhängig von Familie und Beruf meiner Wege gehen zu können. Zur Zeit studiere ich Vollzeit im International Programme der BFH. Wenn ich gewählt werde, wechsle ich ins Teilzeit-Modell, das etwa einer Studientätigkeit von 70% entspricht. Damit habe ich exakt die Kapazität, die dem Gemeinderatsmandat von 20-30% entspricht und kann mich mit voller Kraft für Konolfingen einsetzen.

 

Willkommen am Ende der Seite! Es freut mich sehr, Sie hier unten anzutreffen. Danke schon jetzt für Ihre Stimme am 24. September!